15 Geräte, die durch das Smartphone ersetzt werden können

15 Geräte, die durch das Smartphone ersetzt werden können

Jeder von uns benutzt es, die meisten sogar mehrmals täglich: das Smartphone. Die Zeiten als unser Smartphone nur zum telefonieren und Nachrichten versenden gedient hat, sind längst vorbei. Heutzutage sind die kleinen Helfer nicht mehr wegzudenken, vor allem auch, weil sie uns das Leben erleichtern. Dank der vielen Funktionen und Apps werden uns immer mehr Haushaltgeräte ersetzt.

Hier eine kurze Liste von Geräten, auf die man verzichten kann, wenn mein Besitzer eines Smartphones ist:

1. Telefon

Seit 2013 gibt es in Deutschland mehr Handys als Festnetztelefone. Rund 31% aller Deutschen wären dazu bereit, ihren Festnetzanschluss ganz abzuschaffen und nur noch ihr Handy zu benutzen. Vor allem junge Menschen greifen nur noch auf ihr Smartphone zurück.

2. Wecker

58% aller Smartphonebesitzer nutzen ihr Handy als Wecker. Egal wo man ist, der Wecker ist immer dabei. Und auch der Weckton lässt sich ändern. Von Standardtönen, über seinen Lieblingssong bis hin zu Vogelgezwitscher. Entsprechende Apps mit noch mehr Auswahl an Wecktönen lassen sich kinderleicht downloaden.

3. Stoppuhr & Timer

Ob zum Eier abkochen, zum Zähneputzen oder zum Joggen, die Stoppuhr ist ein alltäglicher Helfer, der inzwischen in jedem Smartphone integriert ist und somit die übliche Stoppuhr überflüssig gemacht hat.

4. Taschenrechner

Mal kurz im Laden den Rabatt vom Originalpreis abziehen, den Quadratmeterpreis der gerade erst besichtigten Wohnung ermitteln oder im Baumarkt den exakten Tapetenbedarf herausfinden – niemand würde dafür extra einen Taschenrechner mitnehmen. Es sein denn, er ist im Smartphone integriert.

5. Taschenlampe

Auch die Taschenlampe hat schon mal bessere Tage gesehen. Dank dem integrierten Licht im Smartphone, ist die gute alte Taschenlampe beinahe überflüssig geworden. Nur wenige Klicks auf dem Handybildschirm und es werde Licht.

6. Kompass

Zu jeder Zeit wissen in welche Himmelsrichtung man schaut, ohne einen Kompass dabei zu haben. Das ist dank des Digitalkompasses, der schon in den meisten Handys enthalten ist, nicht mehr nötig.

7. Navigationsgerät

Wer öfters mit dem Auto in fremden Städten oder Gegenden unterwegs ist, kennt das Problem – ohne Navi ist man quasi aufgeschmissen. Dank der Handy-Routenplaner ist die Anschaffung von teuren Navigationsgeräten passé. Aber auch zu Fuß oder mit dem Rad erfüllt das Tool seinen Zweck.

8. MP3-Player

Vor nicht all zu langer Zeit feierte der MP3-Player sein Debüt, knapp 15 Jahre später sieht er schon wieder sein Ende. Smartphone und MP3-Player sind inzwischen in einem Gerät vereint.

9. Radio

Überall auf Knopfdruck Radio hören, das wäre es doch. Und genau das ist heutzutage möglich. Ob über das, in manchen Smartphones schon installierte, Radio oder eine zusätzliche App – Musik, Nachrichten und Staumeldungen begleiten uns überall hin.

10. Kamera

So selbstverständlich, dass man es fast vergessen könnte. Genau genommen ist das Smartphone für viele ein Fotoapparat, mit dem man auch telefonieren kann und vor allem Videos machen kann.

11. Wasserwaage

Kein Gerät sondern ein Werkzeug. Nicht für den Hausbau geeignet, aber zum Bilder gerade an die Wand hängen. Man muss nicht länger den kompletten Werkzeugkasten aus dem Keller holen, nur weil man eine Wasserwaage braucht. Mit dem Handy kann das auch erledigt werden.

12. Diktiergerät

Relativ überflüssig für den Durchschnittbürger, für andere Goldwert. Ob Ideen, Notizen oder wichtige Briefe, alles kann in Null-Komma-Nichts in das Handy diktiert und von dort aus direkt auf den Computer transferiert werden.

13. Wörterbuch

Lästiges Suchen in dicken Wörterbüchern gehört der Vergangenheit an. Dank zahlreicher Apps ist das Wörterbuch immer Griffbereit und erspart zeit. Aber Achtung, in der Schule und bei Klausuren sollte man doch lieber auf „echte“ Wörterbücher zurückgreifen.

14. Schrittzähler

Sie waren mal sehr angesagt, die kleinen Geräte, mit denen man den Kampf gegen die Kalorien dokumentieren konnte. Heute gibt es wenige Dinge, die so überflüssig geworden sind – Smartphone sei Dank.

15. Spielekonsole

Super Mario hüpft inzwischen nicht mehr nur auf der Playstation und der Wii sondern auch auf dem Smartphone. Noch nie war die Auswahl an kleinen hübschen Handy-Spielen so groß – und das auch noch kostenlos oder zum kleinen Preis.

 

Waschmaschine selber anschließen oder anschließen lassen?

Waschmaschine selber anschließen oder anschließen lassen?
Eine Waschmaschine gehört zu den Geräten, die heute in nahezu keinem Haushalt mehr fehlen. Gerade in Familien mit kleinen Kindern, in denen täglich große Mengen Wäsche anfallen, ist der praktische Haushaltshelfer beinahe unverzichtbar. Doch was passiert, wenn das gute Stück doch einmal ausfällt und ersetzt werden muss?

Welche Versicherung haftet für entstandene Schäden und gilt der Versicherungsschutz auch, wenn die Waschmaschine nicht vom Fachmann sondern in Eigenregie angeschlossen wurde?

Wer im Fachhandel eine neue Waschmaschine kauft, geht zunächst in jeder Hinsicht auf Nummer sicher. Die Geräte der heutigen Generation sind nicht nur robust und verfügen über viele Funktionen, sondern sind auch meist noch echte Energiesparer und damit im Verbrauch sehr kostengünstig. Außerdem sind beim Kauf einer neuen Waschmaschine im Elektrofachhandel die Lieferung und der Anschluss meist im Kaufvertrag inbegriffen. Die neue Waschmaschine wird also sozusagen fertig zum Gebrauch im heimischen Waschkeller, im Badezimmer oder in der Küche angeschlossen.

Ein wenig anders verhält es sich oft beim Kauf einer gebrauchten Waschmaschine oder im Falle eines Umzugs, denn hier muss der Käufer häufig selbst für den Transport und den Anschluss des Gerätes sorgen. Doch keine Angst: Wer sich im Vorfeld sorgfältig informiert, bringt die Waschmaschine auch in Eigenregie im Handumdrehen ans Laufen.

Eine defekte Waschmaschine kann verheerende Wasserschäden in der ganzen Wohnung verursachen.

Wasserschäden, die durch eine defekte Waschmaschine ausgelöst wurden, sind keine Seltenheit. Besonders dann, wenn kein separater Waschkeller zur Verfügung steht und das Gerät deshalb in einem Raum innerhalb der Wohnung installiert werden muss, können defekte Teile einer Waschmaschine schon einmal für eine unangenehme Überraschung sorgen. Die gute Nachricht ist, dass auch bei einem fachgerechten Anschluss in Eigenregie grundsätzlich ein Versicherungsschutz bei Wasserschäden besteht und die Hausratversicherung für den Schaden aufkommen kann.

Dafür ist allerdings ausschlaggebend, dass der Anschluss sorgfältig erfolgt ist und alle notwendigen Vorkehrungen für den ordnungsgemäßen Zu- und Abfluss des Wassers getroffen wurden. Doch auch nach einer fachgerechten Installation der Waschmaschine hat der Nutzer eine Sorgfaltspflicht. So ist es beispielsweise grob fahrlässig, die Waschmaschine bei laufendem Betrieb über einen längeren Zeitraum unbeaufsichtigt zu lassen.

Verlässt der Eigentümer beispielsweise bei eingeschalteter Waschmaschine für mehr als zwei Stunden die Wohnung, erlischt in der Regel der Versicherungsschutz im Falle eines Wasserschadens. Falls auch dritte Parteien von dem Wasserschaden betroffen sind, ist der Verursacher ihnen gegenüber zusätzlich schadenersatzpflichtig. Welche Versicherungsleistungen im Falle eines Wasserschadens in Anspruch genommen werden können, ist aber vom Einzelfall abhängig.

Sicher im Netz bezahlen

Bezahlen im Internet

Von Sofortüberweisung, über Kreditkartenzahlung, bis hin zu Paypal. Die Bezahlmethoden im Internet haben sich im Laufe der Zeit verändert und und sind vor allem zahlreicher geworden. „Bar oder mit Karte?“, das ist wohl die einzige Frage, die man in normalen Geschäften beantworten muss. Im internet hingegen, ist die Auswahl inzwischen so groß, dass es beinahe kompliziert ist, sich für eine Methode zu entscheiden.

Bezahlung per…

Kreditkarte

Die Bezahlung per Kreditkarte ist im Internet weltweit verbreitet. Dennoch muss man bedenken, dass es in Deutschland, im Gegensatz zu Frankreich oder den USA, nicht unbedingt üblich ist, eine solche Karte zu besitzen. Das Prozedere ist kinderleicht, man gibt einfach Kreditinstitut, Name, Adresse, Kreditkartennummer, Gültigkeitsdatum sowie die Sicherheitsnummer (CVS) ein, et voilà, die Bezahlung kann erfolgen. Auch die Bezahlung ausländischer Dienstleister ist problemlos möglich.

Die Daten sollten unbedingt verschlüsselt übertragen werden. Dass dies der Fall ist, erkennen Sie am kleinen Schloss-Symbol unten im Browser. Meist wird dabei das so genannt SSL-Verfahren eingesetzt.

TIPP: Sofern die Bezahlung per Kreditkarte nicht mit einer Unterschrift bestätigt wurde, kann der späteren Abbuchung widersprochen und das Geld zurück gebucht werden.

elektronischem Lastschriftverfahren (ELV)

Beim Lastschriftverfahren erteilt der Käufer dem Verkäufer die Genehmigung, fällige Beträge vom Konto abzubuchen. Das Missbrauchsrisiko ist eher gering, da ungerechtfertigten Abbuchungen binnen einer bestimmten Frist widersprochen werden kann. Auf Seiten des Verkäufers besteht dagegen das Risiko, dass das Konto des Kunden nicht gedeckt ist.

Das Lastschriftverfahren wird in der Regel nur im innerdeutschen Geschäftsverkehr angeboten. Für kleine Geldbeträge ist diese Methode allerdings eher ungeeignet, da eine Unterschrift für die Einzugsermäßigung notwendig ist, und somit ein zusätzlicher Schriftverkehr erforderlich ist.

per Rechnung

Diese Methode ist für den Kunden mit Abstand am sichersten. Einige deutsche Versandgeschäfte bieten auch im Onlinegeschäft die Bezahlung per Rechnung an. Für den Kunden ist dies der sicherste Zahlungsweg. Er überweist nach Erhalt der Ware den fällig Betrag auf das ihm genannte Konto. Das Risiko liegt vor allem beim Anbieter. Er muss damit rechnen, dass auch Kunden diesen Service nutzen, obwohl sie nicht das Geld haben, später zu bezahlen. Meist ist deshalb auch die Kaufsumme beschränkt.

Vorkasse

Diese Methode ist das Gegenstück zur Bezahlung auf Rechnung. In diesem Fall geht nicht der Händler, sondern der Käufer in Vorkasse. Riskant hierbei ist, dass das bereits überwiesene Geld nicht ohne Weitere zurückgebucht werden kann. Allerdings gibt es auch kleine Händler, die notgedrungen nur Vorkasse anbieten, weil sie zum Beispiel auf Bestellung fertigen und sich so absichern müssen. Darauf einlassen sollten Sie sich aber nur bei eindeutig vertrauenswürdigen Händlern.

Nachname

Früher weit verbreitet, heute fast ausgestorben. Ähnlich wie beim Kauf auf Rechnung zahlen die Kunden hier erst bei Lieferung. Das Geld wird hierbei direkt an den Postboten übergeben. Viel sicherer als andere Methoden ist das Zahlen per Nachnahme außerdem nur scheinbar, denn überprüfen, ob die Ware tatsächlich im Paket und unbeschädigt ist, können Sie in der Regel erst nach der Bezahlung

Paypal

Paypal gehört zum Internetauktionshaus eBay und ist weltweit der größte Anbieter von Internet Zahlungssystemen. Das amerikanische Unternehmen schaltet sich als Drittanbieter zwischen Händler und Bank, nachdem sich der Verbraucher bei Paypal registriert hat. Dabei wird das Girokonto oder die Kreditkarte mit dem Paypal-Konto verbunden und später dann eine E-Mail-Adresse beim Bezahlen als Kontonummer genutzt. Wer keine Kreditkarte besitzt, kann Paypal in begrenztem Umfang ebenfalls nutzen, muss allerdings zunächst Geld auf sein Paypal-Konto überweisen. Danach kann ohne Probleme weltweit Geld verschickt oder empfangen werden.

Das Konto an sich ist kostenlos, beim Geldeingang wird allerdings eine Gebühr fällig.

Firstgate

Das Internetbezahlungssystem Firstgate ist eines der etabliertesten auf dem Markt. Nach einmaliger Anmeldung bei Firstgate kann man fortan bei den angeschlossenen Anbietern quasi per Knopfdruck bezahlen. Dabei werden allerdings geringe Gebühren fällig.

Spammails und Malware

Spammails und Malware
Es vergeht kein Tag, ohne dass ganze Armeen von Katrins und Lisas in unseren Posteingängen Kontakt suchen, Rechtsabteilungen angebliche letzte Mahnungen per Mail zustellen oder Banken verlockende Kreditangebote unterbreiten. Eine vollkommene Lösung gegen diese betrügerischen E-Mails ist aber leider nicht in Sicht. Continue reading

Weihnachtsgeschenke pünktlich zur Bescherung

Weihnachtsgeschenke pünktlich zur Bescherung

Wer kennt das nicht, die Weihnachtsvorbereitungen laufen auf Hochtouren, doch die Geschenke sind noch immer nicht alle verschickt. Je nachdem welches Paketunternehmen man gewählt hat, sollte man bestimmte Stichdaten einhalten, damit die Ware auch pünktlich zur Bescherung unterm Weihnachtsbaum liegt. Auch Preise und Versicherung variieren von Unternehmen zu Unternehmen.

Deutschland

Wer in Deutschland lebenden Freunden oder Verwandten ein Weihnachtsgeschenk per Post schicken möchte, sollte sich spätestens Ende der 52. Kalenderwoche beziehungsweise Anfang der 51. Kalenderwoche auf den Weg machen. Bei DPD, UPS und GLS ist der Einlieferungsstichtag Mittwoch, der 21. Dezember. Auch Hermes rät seinen Kunden ihre Päckchen spätestens am 21. Dezember abzuschicken, damit sie pünktlich ankommen. DHL verspricht die Päckchen noch pünktlich zuzustellen, wenn diese bis zum Vortag, 23. Dezember, um 10 Uhr in einer POSTBANK-Filiale eingeliefert oder bis 22. Dezember um 18 Uhr in einer Partner-Filiale, einem DHL Paketshop oder einer Packstation aufgegeben wurde.

Dennoch sollte man nicht unbedingt alles auf den letzten Drücker versenden. Die Paketdienste haben zur Weihnachtszeit alle Hände voll zu tun und stellen zwei- bis dreimal so viele Sendungen zu wie im Rest des Jahres. Und auch die unvorhersehbare Wetterlage birgt ein Restrisiko.

Europäisches Ausland

Wer seine Geschenke ins andere EU-Länder verschicken möchte sollte sich schon etwas mehr mit dem Aufgeben der Päckchen beeilen. Bei Hermes müssen diese bereits am Donnerstag, den 15. Dezember eingeliefert werden. Für eine Sendung in die Nachbarländer empfiehlt DHL den 17. Dezember, für das restliche europäische Ausland gilt schon der 16. Dezember. Auch GLS und DPD geben den 17. Dezember als letztes Einlieferungsdatum an. Nur UPS verspricht die Pakete, die bis zum 22. Dezember aufgegeben wurden, noch rechtzeitig zum Fest zuzustellen.

Außerhalb Europas

Für Sendungen außerhalb Europas sollte man seine Geschenke am besten bis zum 10. Dezember in der jeweiligen Filiale eingeliefert werden. Nur DHL rät das Päckchen bis zum 5. Dezember versendet zu haben.

Preise

Auch preislich gesehen gibt es Unterschiede. Während Marktführer DHL für ein Paket nach Großbritannien 16,99€ verlangt, bietet Hermes den selben Service für 13,90€ an. Bei DPD sind es rund 15,60€ und bei GLS 15,40€. Nur Ups fällt hierbei mit seinen 29,94€ pro Paket deutlich aus dem Rahmen.

Für den innerdeutschen Versand zahlt man bei DHL bei einem Fünf-Kilo-Paket 6,99€, Hermes und DPD verlangen 4,50€ und GLS 4,10€. Auch hier ist UPS mit seinen 9,95€ wieder am teuersten, wobei man wissen sollte, dass das Unternehmen nicht auf Privatkunden fokussiert ist.

Entgelt für Plastiktüten

Plastiktüte

Pro Kopf verbraucht ein deutscher Bürger jährlich rund 115 Plastiktüten. Allein in der EU werden jedes Jahr 100 Milliarden Tüten verbraucht. Erschreckende Zahlen, zumal diese Tüten meist auf Mülldeponien, in Gewässern oder in Wäldern enden.

Seit dem 1. Juli 2016 bekommt man in Deutschland keine Gratis-Plastiktüten bei seinem Einkauf mehr dazu. Manche Läden und Supermärkte haben sie sogar ganz abgeschafft. Ziel dessen ist es, den Verbrauch von Plastiktüten bis 2019 zu halbieren und bis 2025 auf nur noch ein Fünftel zu senken.

Eine herkömmliche Plastiktüte wiegt um die 20 Gramm und besteht aus Erdöl sowie Kunststoff. Letzteres ist chemisch sehr stabil und zerfällt daher nach und nach bis nur noch Mikropartikel übrig bleiben. Vollständig abgebaut werden diese Partikel allerdings niemals. Gelangt eine Plastiktüte ins Meer, dauert es bis zu 450 Jahre, bis dass sie komplett zerfallen ist. Langzeitschäden für Natur und Mensch sind noch nicht vollständig abschätzbar.

In Deutschland gibt es bislang keine gesetzliche Regelung, die den Händlern verbietet, ihre Plastiktüten umsonst herauszugeben. Eine Selbstverpflichtung für Händler soll dazu führen, dass die Ziele der EU-Richtlinien erreicht werden. Die vorerst 240 Unternehmen, die daran teilnehmen, haben sich dazu verpflichtet. Plastiktüten nicht mehr kostenlos an ihre Kunden abzugeben sondern ein Entgelt zu erheben. Der Betrag hierfür ist jedem Unternehmen selber überlassen. Dünnere Plastiktüten wie etwa für Gemüse und Obst sind von dieser Regelung allerdings nicht betroffen.

Einige Textil- und Handelsunternehmen haben sich gegen ein Entgelt für Plastiktüten entschieden, da sie eine Wettbewerbsverzerrung fürchten und Angst haben dadurch Kunden zu verlieren.

Recht auf Umtausch und Rückgabe?

Rueckgaberecht

Ist Ihnen in letzter Zeit auch mal wieder ein Fehlkauf in die Einkaufstasche gerutscht? Oder haben Sie einen Fehler an dem neuen Kleidungsstück entdeckt? Dann können Sie versuchen die Ware umzutauschen oder zurückzugeben. Da es in Deutschland aber kein Gesetz gibt, dass den Händler dazu verpflichtet, verkaufte Ware zurückzunehmen, sollten Sie sich unbedingt vorher in dem jeweiligen Geschäft über die Bedingungen der Rückgabe oder des Umtauschs informieren.

Grundsätzlich ist jeder an einen einmal abgeschlossenen Kaufvertrag gebunden. Trotzdem bieten die meisten Händler die Möglichkeit des Umtauschs an.

Recht auf Umtausch im Ladengeschäft

Grundsätzlich gilt, dass Kleidungsstücke und andere Waren nicht vom Verkäufer umgetauscht werden müssen. Ausnahme: Die Artikel waren bereits beim Kauf beschädigt oder anderweitig fehlerhaft und der Käufer bemerkt dies erst nach dem Einkauf. Dann hat der Käufer in jedem Fall die gesetzlichen Gewährleistungs- und Garantierechte. Aber was ist mit klassischen Fehlkäufen? Sind Geschäfte auch dazu verpflichtet völlig intakte Artikel zurückzunehmen? Rein rechtlich, nein. Dieser Service, der in vielen Geschäften übrig ist, basiert einzig und allein auf der Kulanz des jeweiligen Händlers. Im Normalfall steht auf dem Kassenbeleg, ob und in welchem Zeitraum Ihr Umtauschrecht verfällt.

Recht auf Umtausch im Online-Shop

Sollten Sie vorhaben, die Ware, die Sie im Internet bestellt haben, zurückzuschicken, gelten fast noch großzügigere. Im Gegensatz zum Geschäft um die Ecke, sind Sie bei einem Umtausch im Internet nicht auf die Kulanz des Verkäufers angewiesen. Wer im Internet einkauft, hat per se ein gesetzliches Rückgaberecht. In einem Zeitraum von zwei Wochen kann die Ware mit beigelegtem Widerruf zurückgeschickt werden. Dabei müssen Sie auch keine Gründe für Ihre Entscheidung angeben, auch wenn viele Versandhäuser und Online-Shops entsprechende Formulare für den Fall eines Umtausches mitschicken. Auch Waren, die über das Telefon gekauft wurden, fallen unter dieses Widerrufsrecht.

Ganz von Umtauschrecht und Rückgaberecht ausgeschlossen sind verderbliche Lebensmittel sowie Maßanfertigungen. Audio-Videoprodukte wie CDs, Computer und Videospiele können ebenfalls nicht mehr umgetauscht werden. 

Rückgabe gegen Geld

Besonders Versandhäuser greifen auf diese Art von Umtausch zurück. Und auch für den Käufer ist das die komfortabelste Methode. Hierbei kann das jeweilige Kleidungsstück ohne Angabe von Gründen zurückgegeben werden. Im Geschäft wird einem das Geld direkt ausgehändigt oder zurücküberwiesen. Bei einem Versandhandel muss der Käufer darauf achten, die Rücksendefrist nicht zu verpassen. Diese beträgt normalerweise zwischen einer Woche und 14 Tagen. Wurde die Frist überschritten, ist eine Rückgabe wegen Nichtgefallen nicht mehr möglich.

Rückgabe gegen Warengutschein

Bei der zweiten Möglichkeit werden Sie zwar Ihren unerwünschten Fehlkauf wieder los, kriegen aber Ihr Geld nicht wieder, sondern nur einen Wertgutschein, den Sie meist innerhalb einer bestimmten Frist beim Verkäufer einlösen müssen. Sie sind also gezwungen, bei ihm für das einmal ausgegebene Geld bald etwas anderes einzukaufen. Notfalls müssen Sie aufzahlen, um etwas zu bekommen, was Ihren Vorstellungen tatsächlich entspricht.

Umtausch

Bei der dritte und letzte Möglichkeit gibt Ihnen noch weniger Spielraum. Der Händler räumt Ihnen nur das Recht ein, den gekauften Gegenstand gegen einen gleichen mit anderer Farbe oder leicht geänderter Ausstattung o.ä. einzutauschen. Hier haben Sie nicht einmal die Möglichkeit, im gleichen Kaufhaus von der Haushaltsabteilung in die Modeabteilung überzuwechseln sondern müssen sich daran festhalten lassen, dass Sie ein Geschirrset des Typs “chinese red” gekauft haben und nur ein Umtausch in “chinese blue” oder “chinese violett” möglich ist.

Bitte erkundigen Sie sich vor dem Kauf jeweils genau, welche Bedingungen der Händler für den Umtausch vorschreibt, sonst gibt es nach Weihnachten unter Umständen ein böses Erwachen!

Wie erkenne ich unseriöse Online-Shops?

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Bei der Online-Jagd kann nach Schnäppchen kann es schnell mal passieren, dass man auf der Webseite eines unseriösen Online-Versandhauses landet. Diese sind meistens aber so perfekt aufgebaut beziehungsweise echten Webseiten nachgeahmt, dass die Echtheit für einen Laien nicht gleich auf den ersten Blick erkennbar ist. Zum Ärger der Kunden verschicken solche Shops oft minderwertige Ware oder verlangen eine Vorauszahlung und versenden den bestellten Artikel gar nicht. Letzteres wird häufig mit Lieferproblemen begründet, falls überhaupt eine Rückmeldung kommt.

Die Betreiber dieser Online-Shops sind in der Regel schwer ausfindig zu machen, weswegen es schwierig ist, sein Geld wiederzubekommen. Oft sitzen diese nämlich im Ausland, was die Strafverfolgung deutlich erschwert.

Seien Sie wachsam und befolgen Sie folgende Tipps, um in Zukunft besser erkennen zu können, welchem Shop Sie trauen können und welchem nicht.

Kontakt

Ein unseriöser Online-Shop bietet in der Regel kaum Kontaktmöglichkeiten und auch die Unternehmeridentität ist unklar.

Impressum

Unseriöse Online-Shops verwenden ein gefälschtes Impressum. Dieses ist in dem Fall unvollständig und manchmal sogar gar nicht vorhanden.

URL

Versichern Sie sich als ersten, dass die URL-Adresse mit dem Namen des Shops übereinstimmt beziehungsweise ob es sich um die übliche URL handelt.

Außerdem fehlt in der Adresszeile des Browsers in der Regel das „https://“-Kürzel mit Vorhängeschloss, welches die meisten „echten“ Online-Versandhäuser haben.

Zahlungsmöglichkeiten

Fake-Shops bieten häufig mehrere Zahlungsmöglichkeiten an, wobei meistens nur Vorauskasse und Direktüberweisung funktionieren.

Kundenbewertungen

Sollten Sie sich nicht zu hundert Prozent sichern sein, suchen Sie im Internet nach Kundenbewertungen für diesen Online-Shop. Gibt es auf der Webseite selber auch eine Kundenbewertungsfunktion, fallen die Meinungen meist sehr positiv aus.

Bestellbestätigung

Auch die Bestellbestätigung unterscheidet sich sehr von der eines echten Online-Handels. Die geschriebenen Informationen sind unvollständig und ungenügend.

Realistische Preise & Produktvielfalt

Oft sind die Angebote märchenhaft günstig und unterbieten Ihre Wettbewerber um Längen. Eine Auswahl von wahllos ausgewählten einzelnen Artikeln, sollte auch skeptisch machen.

Fake-Shop-Listen

Auf speziellen Webseiten sind die gängigsten Betrüger-Shop gelistet. Hier lohnt es sich auf jeden Fall mal vorbeizuschauen.

Browsererweiterung

Auch technische Helfen können Sie vor unseriösen Versandshops warnen. Installieren zusätzlich zu Ihrem Browser eine Browsererweiterung, die auf eine große Datenbank zugreift und mit einer Ampel die jeweilige Surfsicherheit signalisiert.

Zu guter Letzt: Benutzen Sie für jede Webseite ein anderes Passwort. Sollten Sie doch einmal bei einem unseriösen Anbieter bestellen, können die Betrüger nicht auf ein anderes Konto bei eine anderen Online-Shop zugreifen.

Einkaufen im Urlaub – Reisefreimengen außerhalb der EU II

Einkaufen im Urlaub – Richtmengen außerhalb der EU II

Lebensmittel

Sollten Sie tierische Erzeugnisse zum privaten Gebrauch in die EU einführen wollen, informieren Sie sich vorher über die strengen Vorschriften.

Vor allem Fleisch und Milch sowie daraus hergestellte Erzeugnisse wir Wurstwaren oder Käse. Diese Art von Ware müssen Sie vor der einreise von einem Veterinär überprüfen lassen und eine Gesundheitsbescheinigung sowie ein gültiges Begleitdokument mit sich führen.

Andere Waren

Waren, die Sie aus dem Urlaub mitbringen und einen Warenwert von insgesamt 300 Euro überschreiten, müssen angemeldet werden. Bei Flug- und Seereisen gilt ein Freiwert von insgesamt 430 Euro. Reisende unter 15 Jahren dürfen Waren im Gesamtwert von 175 Euro mitführen. Der Wert teurerer Waren kann nicht auf mehrere Personen aufgeteilt werden.

Bargeld

Bargeldmengen, die den Wert von 10 00 Euro überschreiten, müssen im Vorhinein schriftlich beim Zoll angemeldet werden.

Als Bargeld gelten Banknoten und Münzen, die gültige Zahlungsmittel sind sowie Banknoten und Münzen, die keine gültigen Zahlungsmittel sind, jedoch noch in eine andere gültige Währung umgetauscht werden können.

Tiere und Pflanzen

Artengeschützte Tiere und Pflanzen dürfen nicht in die EU eingeführt werden!

Informieren Sie sich vor Ihrem Urlaub unbedingt noch einmal im Internet über alle verbotenen Produkte.

Manchmal kommt es vor, dass der Händler im Urlaubsland eine sogenannte Ausfuhrbescheinigung ausstellt. Diese darf aber nur von der zuständigen Behörde des Urlaubslandes ausstellen. Waren, die trotz des Verbotes mitgeführt werden, werden am Zoll beschlagnahmt. Der alleinige Versuch, diese Art von Mitbringsel in die EU einzuführen, kann zu einer Geldstrafe führen.

Reisegepäck

Sollten Sie mit hochwertigen Gegenständen wie zum Beispiel einer Fotoausrüstung oder Schmuck im Gepäck reisen, könnte der Zoll am Flughafen erst einmal misstrauisch werden. Rechnen Sie in diesem Fall damit, nachweisen zu müssen, dass diese Gegenstände nicht erst im Urlaub erworben wurden. Nehmen Sie zur Sicherheit einen Kassenbeleg oder Fotos und Gerätenummern mit.

Gefälschte Marken

Nachahmungen und Fälschungen von Marken dürfen ausschließlich für den Eigengebrauch mitgebracht werden. Sollte die Menge der Artikel ungewöhnlich groß sein oder hat der Zoll einen Verdacht, kann es Probleme geben.

Inhaber von markenrechten können aber auch darum bitte, gefälschte Waren generell abzufangen.

Einkaufen im Urlaub – Reisefreimengen außerhalb der EU I

Einkaufen im Urlaub – Richtmengen innerhalb der EU

Sollten Sie am Ende Ihrer Ferien aus einem Nicht-EU-Land, einem Sondergebiet oder von der Insel Helgoland nach Deutschland zurückkommen, sollten Sie sich an bestimmte Voraussetzungen und Mengen- bzw. Wertgrenzen halten, um Ihre Mitbringsel abgabenfrei einführen zu können.

Die zwei Hauptvoraussetzungen sind:

1. Der Reisende führt die betreffenden Waren persönlich mit sich

Das bedeutet, dass wenn die Ware auf dem selben Beförderungsweg wie der des Reisenden nach- oder vorgeschickt gilt sie als mitgeführt. Wird das zum Beispiel das Reisegepäck auf einem anderen Weg oder gar per Post verschickt, gilt es nicht als mitgeführt.

2. Die betreffenden Waren sind für den Eigenverbraucht bestimmt

Die mitgeführten Waren dürfen ausschließlich zum persönlichen Gebrauch oder Verbrauch des Reisenden selber, seiner engen Angehörigen oder als Geschenk dienen. Ein Nachweis dafür, wie zum Beispiel ein Kassenbeleg, empfiehlt sich.

Achten Sie darauf, dass nur Personen, die mindestens 17 Jahre alt sind Alkohol und Tabak in die EU einführen dürfen.

Mengengrenzen von Tabakwaren

Zigaretten -> 200 Stück pro Person

Zigarillos -> 100 Stück pro Person

Zigarren -> 50 Stück pro Person

Rauchtabak -> 250 Gramm pro Person

Mengengrenzen von alkoholhaltigen Getränken

Spirituosen mehr als 22% vol -> 1 Liter pro Person

Alkoholhaltige Getränke mit bis zu 22% vol -> 2 Liter pro Person

Nicht schäumende Weine -> 4 Liter pro Person

Bier -> 16 Liter pro Person

Mengengrenzen von Arzneimitteln

Der Reisende ist befugt die dem persönlichen Bedarf entsprechende Menge mitzuführen.

Mengengrenzen von Kraftstoff

Abgesehen von der im Hauptbehälter befindliche Menge des jeweiligen Motorfahrzeuges ist es erlaubt, 10 Liter in einem tragbaren Behälter mitzuführen.

Besonderheiten zu den Mengengrenzen

Achten Sie darauf, dass für Personen wie zum Beispiel Bewohner grenznaher Gemeinden, Grenzpendler, Schiffs- oder Flugpersonal sowie Reisebusfahrer nur eingeschränkte Mengen mit sich führen dürfen.

  • Um zu prüfen, ob die erlaubte Wertgrenze eingehalten oder überschritten wurde, wird der Warenwert mit der ausländischen Umsatzsteuer berechnet.
  • Wertgrenzen von mehreren Personen können nicht addiert werden.
  • Reisefreimengen können während jeder Reise nur einmal in Anspruch genommen werden.